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Es handelte sich um eine typische „American Sportsbar“ in der wir uns an leckerer Junk-Food überfressen hatten.
Willenlos und völlig lethargisch ließen wir uns
von Linda in die „Klapsmühle“ führen. Natürlich eine Schlagerfalle. Da wir aber übereilt ein Fass Kölsch erstanden hatten, konnten wir nicht mehr raus.
Da die Musik sowieso unterirdisch schlecht war, gingen wir samt Fässchen gleich in den Keller.
Voller Stolz entkleideten wir uns dort bis auf unser neues Tour-Shirt.
Zeugwart Chicken hatte diesmal einen dezenten LTU-roten Grundton gewählt, der
ergänzt durch die Tourinitialien “LekkeTäsch Unterwegs” für einige Verwirrung unter den wohl etwas unterbelichteten Gästen der Disco sorgte. Schnell wurden wir als LTU-Bodenpersonal auf Betriebsausflug erkannt, da diese
Pleitegeierfirma sich schon seit Jahren mit unseren Insignien ziert.
Weil sich unser Ferienflieger bekanntlich zu dieser Zeit in erheblichen finanziellen
Schwierigkeiten befand war uns die Anteilnahme der Anwesenden sicher. Unsere Chance erkennend wurde die Mitleidstour bis zum Exzess weiter geritten. Pläät behauptete Chynasky sei ein Kofferkuli-Helfer dessen Dienste
nicht länger benötigt würden, er davon aber noch gar nichts wüsste. Besonders beim weiblichen Geschlecht wurde der Mutterinstinkt geweckt. So konnten einige Bier geschnorrt und die Kegelkasse geschont werden.
Spät in der Nacht wurde beschlossen noch einmal die Lokalität zu wechseln. Das „Wiener-Steffi“ sollte es sein.
Ab 4.00 Uhr schien dort das Motto „Reste-f.....“ ausgegeben worden zu sein. Der
Schrott auf der Tanzfläche war irgendwie übergeblieben, da er wohl keinem Geschlecht eindeutig zuzuordnen war. Ein ausnahmsweise junges wie hübsches Mädchen mühte sich mit einem lästigen Verehrer beim Tanzen ab.
Dies hatte auch unser Pöbelbeauftragter und „Mätre de Dance“ Wixää erkannt.
Schnell wurde der Tanz-Kretin abgeklatscht und die verdutzte Tanzpartnerin wie ein
Lasso durch die Luft geschleudert. Dies wäre sicher noch lange so weitergegangen, hätte Chynasky nicht beherzt eingegriffen und das Mädel samt Anhang verjagt. Wölff zwischen Irritation und kameradschaftlicher
Schadenfreude: “Was hast Du zu ihr gesagt ? - Geh weg !?”
Zweiter Tag:
Am Samstagmorgen stand die traditionelle JHV 2001 an. Im „Päffgen“ wurde dafür die
ideale Lokalität in lockerer Frühschoppen-Atmosphäre gefunden.
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