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Da uns die Kneipenkultur unserer Landeshauptstadt im letzten Jahr sehr gut gefallen hatte und die
Glasbiergeschäfte einfach näher beieinander liegen als die in Köln – wir sind ja kein Wanderverein -, sollte unsere traditionelle Köln-Tour diesmal wieder nach Düsseldorf gehen.
Die Anreise sollte diesmal mit der Bahn erfolgen. Am Bahnhof schauten allesamt etwas sparsam aus der Wäsche, da tags zuvor ein feucht-fröhlicher P(K)egelvergleichskampf stattgefunden hatte. Besonders Chynasky
fühlte sich richtig krank und sah auch richtig Scheiße aus. Er war so kalkig im Gesicht, daß man ihn vor einer weißen Wand nur an den Augenbrauen ausmachen konnte. Zu seiner Entschuldigung muß aber gesagt werden,
daß er länger als die meisten anderen geblieben war und auch noch der Älteste der Tourmitglieder ist.
So hatten sich nun - wie im Vorjahr - nur sieben Kegelbrüder aufgemacht den Städtern das fürchten zu lehren. Wölff wollte einfach nur ohne lekketäsch in seinen Geburtstag reinfeiern, Ken o. B. hatte seiner Patentante in Unkenntnis des Termins leichtfertig
Ordonnanz zum 50. versprochen.Wixää mußte unbedingt
die Gartenteichfolie verschweißen lassen und wollte zudem mit vollem Bewußtsein an der Erstkommunion seines Patenkindes am folgenden Tag teilnehmen. Öshi, der ja die Woche über in Frankfurt wohnt, wollte an diesem Samstag ausnahmsweise mal einen Familientag einstreuen.
Da sich der Mitropa-Mann während unserer Reise nicht hat blicken lassen, verlief die Fahrt ohne Zwischenfälle.
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