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Wir ließen uns nicht beeindrucken und gingen voll konzentriert zu Werke, allerdings galt unser schwierigster Kampf zunächst
der Kellnerin, die nicht begreifen konnte, was wir unter einem großen Bier verstehen und uns nach einigen Fingerhüten dann 0,3er ZwiBi´s als Errungenschaft verkaufen wollte.
Nachdem sich alle ein wenig eingekegelt hatten, und wir die Konkurrenz sich noch in Sicherheit wiegen ließen, kam es dann
zum ersten Höhepunkt, dem Einzelvergleichskampf. Ganz einfache Regel: 3-mal ein Wurf in die Vollen addieren, dann einen Wurf in die Vollen subtrahieren und anschließend mit dem letzten Wurf in die Vollen
multiplizieren. Noch ahnte niemand, dass jetzt ein großes Stück lekketäsch-Geschichte geschrieben wurde.
Nach einigen Minuten tat sich bereits hervor, dass Pläät und Paula wohl in der Lage sein würden, ganz vorne mitzuspielen.
Und so kam es wie es kommen musste: Mit einer sensationellen Runde sicherte sich unser Bruder Paula den Titel "Bester Kegler der Sparkasse", auf Platz zwei Helmut Peschges von Ruck Zuck, und als
Sahnehäubchen gab’s noch Pläät als 3. Sieger obendrauf.
Doch es gab nicht nur Grund zum Jubeln. Leider kannte Ken o´B das Lied „3 mal 0 ist 0“ noch nicht und sicherte sich somit
durch einen Pudel im letzten Wurf das Schlusslicht. Doch auch dafür gab´s noch ´nen billigen Fusel als Belohnung.
Somit zum Favoriten beim Mannschaftskegeln ernannt, ging es hier für jeden zweimal in die Vollen. Nachdem wir Paulas Sieg
schon ausgelassen gefeiert hatten, kann der genaue Verlauf dieser Runde nicht mehr vollständig nachvollzogen werden. Doch das Ergebnis steht und war alles andere als enttäuschend. Den 1. Platz belegte „Ruck-Zuck“
mit Ihrer Anti-Alkohol-Taktik. Dennoch konnten wir unser Vorjahresergebnis, das wir nicht noch mal nennen möchten, deutlich steigern und belegten einen sicheren „Leverkusen“-Platz. Nur am Rande erwähnt, da wir
mitfühlende Kollegen sind, sei an dieser Stelle der 3.Platz des Vorjahressiegers „Stief-Drop“. Aber halb so schlimm, man wird halt auch nicht jünger...
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