Zuviel männliche Hormone gaben ihm seinen Kegelnamen. Lässig und männlich trägt er sein
Haar offen.
Eine legendäre Präsidialamts-Antrittsrede lässt darauf schließen,
dass dieser hormonelle Überhang auch in seinem Kopf eine gewisse Wirkung hat.
Der Pläät ist im Kegelklub – wie der Wixää - ein notorischer
Oppositioneller, lehnt zunächst einmal jeden Vorschlag eines Kegelbruders kategorisch ab und sucht den verbalen Schlagabtausch. Im Gegensatz dazu ist er beim anderen Geschlecht eher „kooperativ”.
Während seiner zwischenzeitlichen Singlezeit hatte sich der Pläät
einiges vorgenommen.Um die richtige Boygroup-Beachfigur zu kriegen, spielte er Hallenfußball, joggte, lief Ski und Inline-Skates und hörte sogar auf zu rauchen. Mittlerweile wieder in festen Händen ist alles wieder
in Ordnung.
Als echter Trendsetter in Sachen Mode machte er unter anderem die Kordhose wieder salonfähig.
Der alte Fuchs gibt sich Frauen gegenüber verständnis- und
rücksichtsvoll. Diese völlig falsche Fassade hat manchem Kegelbruder schon zu einem unliebsamen Vergleich mit seinem tugendhaften Verhalten verholfen. Aufgrund des „Kölner Schwures” von 1993 ist es leider nicht
möglich Pläät zu enttarnen. Aber man weiß es ja auch so: Die Leisen sind die schlimmsten!
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